Mail an interessierte Bürgerinnen, Bürger: Mal reingucken, spannende SPD-Website: www.spdinfo.de

Einer von uns

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Deutschland

 

 

Helmut SCHMIDT

 

Loki SCHMIDT

 

Schnauze wie sie leibt und noch lebt 1, 2

 

Glückwunsch, Helmut SCHMIDT

 

Wege aus Finanz- und Wirtschaftskrise

 

SCHMIDT: Politiker nicht tapfer genug!

 

Dass der liebe Gott alles weiß, Helmut SCHMIDT aber alles besser, das ist nun mal so.

 

Dennoch lohnt es sich für Demokraten, für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten allemal, die Schnauze zu hören, zu sehen und - meistens besser - zu lesen. Fast immer mehr als Granteln eines alten Mannes. Und er ist und bleibt - nicht mehr und nicht weniger - einer von uns.

 

Der alte Mann könnte ruhig mal eine Website in Auftrag geben, damit wir dahin "verlinken" können, er auch in China gelesen, gehört und gesehen wird - kostenlos. In allen seinen Büchern, Aufsätzen, Interviews, Gesprächen. SCHMIDT will und muss ja schließlich nicht mehr reich werden.

 

Die Kritiker SCHMIDTs unter Demokraten, allemal bei den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben an ihrer sachlichen Kritik übrigens fast nichts zu korrigieren und mit scharfer Kritik nicht aufzuhören. Politisch stimmt er immer noch mehr mit diesem unsäglichen CLEMENT als mit EPPLER überein. Immerhin, für SCHMIDT und EPPLER muss sich keiner entschuldigen, trotz ihrer Fehler und Schwächen.

 

Es gibt wenige, die als Politiker ebenso Vorbild sind. Gemessen an den Führern der Union und der FDP war und ist SCHMIDT die demokratische, soziale, rechtsstaatliche friedensfähige Alternative. Es war also nie ein Fehler, sich für die Wahl SCHMIDTs und seiner SPD einzusetzen. Den Kanzler SCHMIDT zu stützen, trotz alledem.

 

Zu Gunsten der Opposition gegen SCHMIDT als Kanzler zu sein, das war ein schlimmer Fehler. Ebenso die politische Rechte in Form der Union und FDP zu verharmlosen, nur weil die keine Faschisten waren und sind. Ein Fehler, den sich nicht nur die von SCHMIDT initiierten, weil beleidigten Grünen, sondern zu viele SPD-Leute, nicht nur die MÜNTEFERINGs und die FRANKEs vorwerfen müssen. Und zu viele Kirchenleute, die die - in der Kirchengeschichte völligst folgerichtige - Unterstützung der Kirchen für HITLER (noch nach dem überfälligen Selbstmord des Führers und Heilands) mit scheinbarer Radikalität wieder gut machen, ja vergessen machen wollen. Statt Demut, also politische Vernunft endlich zu lernen, dann zu pflegen.

 

Die Alternativen zu SCHMIDT waren die unsäglichen, weil friedens- und demokratieunfähigen KOHL und STRAUß. Daran ändert auch nichts, dass Deutschland STRAUß als Kanzler (nicht zuletzt das Verdienst einer breiten Volksbewegung!) erspart blieb, 16 Jahre KOHL - inklusive staatliche Einheit der Millionäre - mit einem blauen Auge überstand. Was konkret für Millionen "in diesem unserem Land" ganz praktisch weniger Leben und ja auch früheren Tod durch weniger Chancen heißt, immer noch!

 

Die Lobhudelei - nicht nur in BILD und ZEIT - für und über SCHMIDT ist zum Kotzen, soll Hanseaten - also auch dem SCHMIDT - mindestens auf den Magen schlagen. Wird von Demokratinnen und Demokraten verachtet, wenigstens verspottet.

 

Ulrich WEGENER

 

 

Der deutsche Kanzler - SCHMIDT

 

Danke mit folgendem Beitrag

 

Kein Salut für SCHMIDT- NOSKE

 

Von Dietrich KÜssner, Pastor i.R.

 

Nun ist der von ihm kräftig geschürte Rummel um seinen 90. Geburtstag am 23. Dezember vorbei. Viele Interviews, zwei Sonderausgaben der ZEIT, die Familienalben wurden geplündert und auch Intimes aus der Frühzeit vermarktet. Das ist Geschmackssache. Die Verklärung habe „bizarre Formen“ angenommen, vermerkt Holger Schmale in der Berliner Zeitung (20./21.12.).

 

Die Gratulanten standen Schlange, konnte man meinen. Wie so oft ist auch hier auffällig, wer nicht gratulierte, z.B. die ehemaligen Koalitionspartner von der FDP. Nicht an der Treulosigkeit der FDP (Genscher der Verräter), wie SCHMIDT meint, ist die Koalition 1982 gescheitert, sondern weil SCHMIDT Gefolgschaft von seinem Partner und vor allem von seiner Partei verlangte. Gut militärisch, aber wenig kooperativ.

 

MÜNTEFERING erinnert sich bei der Vorstellung von SCHMIDTs jüngstem Buch „Außer Dienst“, er habe SCHMIDT in der Fraktion arrogant und verletzend erlebt. Das Ende der Regierungszeit SCHMIDT habe er wie andere als „Befreiung“ empfunden. Im Fernsehen schiebt MÜNTEFERING im Gespräch mit Beckmann noch nach: SCHMIDT wäre eitel und verletzend. Verständlich, dass SCHMIDT sich vor einem Festakt in seiner SPD drückt, weil er solche Bemerkungen wohl kaum ertragen hätte.

 

Kein Bischof, keiner von Kirchens ist als Gratulant aufgetreten. SCHMIDT hat den Hamburger Kirchentag 1981 noch immer nicht verkraftet, wo ihm die Kirchentagsteilnehmer die Gefolgschaft hinter seinem Aufrüstungsprogramm verweigerten. Die Großmächte konnten sich alle schon x mal gegenseitig umbringen, neue Waffen waren keine Lösung. SCHMIDT wollte „nach-rüsten“, die Kirche wollte „Frieden schaffen ohne Waffen“. Das war auch die Losung der damaligen Friedensbewegung, die SCHMIDT in seinem neusten Buch „Außer Diensten“ wie schon damals als „psychotisch“ beschimpft. Tja, da ist denn auch kein Dialog mehr möglich. Dann muss man eben zurücktreten und im Ruhestand Unanständiges und Unverdautes von sich geben.

 

Auf dem Kirchentag wurde auch der damalige Verteidigungsminister Hans APEL von den Teilnehmern kräftig zur Brust genommen. APEL trat daraufhin aus der evangelischen Kirche aus und zu den konservativen Selbständigen Lutheranern über. Und APEL polemisierte seither pausenlos gegen die Reformschritte der Kirche. SCHMIDT verbrachte seinen Geburtstag nach dem vielen tatü tata „im Stillen“, wie immer mit drei befreundeten Ehepaaren, darunter - Hans APEL und Frau. Soso. Da können sie wieder ihre alten Wunden lecken.

 

SCHMIDT wiederholt in ausuferndem Altersstarrsinn seine damaligen politischen Positionen ohne einen Hauch von Selbstkritik erkennen zu lassen. Wer sich je die Erkenntnis BONHOEFFERs, es gibt keinen Frieden auf dem Weg der Sicherheit, zu eigen gemacht hat, konnte mit gutem theologischen Grund gegen SCHMIDT Position beziehen. Und so ist es auch gekommen, obwohl einige Historiker das Gegenteil behaupten. Nicht die Nachrüstung, sondern eine Politik, die das Sicherheitsbedürfnis der Sowjets berücksichtigte (Egon Bahr, der auch unter den Gratulanten fehlt!) und der nachhaltige Eindruck der Friedensbewegung in der DDR und der BRD auf die Großmächte, dass vom deutschen Boden kein Krieg mehr ausgehen wird, haben die Sowjets zum Einlenken bewogen. Die Erkenntnis BONHOEFFERs mag SCHMIDT als visionäre Psychopathie abtun, sie war 1933 visionär und politiktauglich zugleich.

 

BILD veröffentlichte am 23. „90 kluge Sätze von Helmut SCHMIDT“. Satz eins, fett gedruckt: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Vielleicht liest es sich im Zusammenhang anders, aber dieser Satz ist immer wieder zitiert worden. Es wäre für SCHMIDT ein Klacks gewesen, die Presse zu bitten, diesen Satz wegzulassen, weil er sich missverstanden fühlt. Er dachte nicht daran. Daraus ist zweierlei zu entnehmen: SCHMIDT ist ein Mann ohne Visionen und betrieb eine Politik ohne Visionen. Dann sollte sich seine Frau nicht öffentlich beschweren, wenn ihr Mann immer wieder als „Macher“ vorgestellt wird. Das andere, das zu entnehmen ist, wäre: SCHMIDT wird nie ein Verständnis für biblische Texte haben, die von vorne bis hinten voller Visionen sind. Das war schon in den 80igern so, als SCHMIDT gegen die Bergpredigt tobte: damit könne man keine Politik machen. Er verstand nicht den visionären Charakter der Bergpredigt.

 

In seinem neusten Buch äußert sich SCHMIDT auch zu seinem kirchendistanzierten Glauben. Das macht ihn ja eher sympathisch. Aber auch da ist er pragmatisch. Er hält Kirche für die gegenwärtige Gesellschaft für wichtig, weil wertevermittelnd. Aber er selber betont, dass er dem Rat von Kardinal König, „trauen Sie auf die Kraft des Gebetes“ nicht gefolgt ist. Er beendet dieses Kapitel mit dem koketten Satz: Der Papst und Martin Luther würden ihn wohl nicht als Christ ansehen. Na gut, also Christsein als „Selbstbestimmung“, nach dem Motto: ich definiere mich als Christ und die Kriterien dafür stelle ich selber auf.

 

Unerwartet kommt SCHMIDT in diesem Kapitel nicht auf Bach zu sprechen. Hätte ja sein können, dass die von ihm geschätzte Bachmusik eine Brücke zu einer Art christlichem Glauben gebaut hätte..

 

Völlig ungeklärt ist die Position SCHMIDTs in der HITLERschen Wehrmacht. SCHMIDT war von 1939 - 1945 in dieser Armee, machte dort Karriere, wurde Leutnant und zum Schluss Batteriechef. Einsatz an der Ostfront und an Westfront. Gut geballert, wa? SCHMIDT war ein stolzer junger Offizier. Trauung natürlich in Uniform. Auch jetzt viel herumgezeigtes Foto. Ohne ein Gefühl von Peinlichkeit. „Das war damals eben so“.

 

SCHMIDT hatte das Bedürfnis, seine Rolle von damals öffentlich zu erklären. Ganz öffentlich. Es geschah unter freiem Himmel. Das öffentliche Gelöbnis von 500 Rekruten, das ja eigentlich in die Kaserne gehört, wurde in diesem Jahr vor den Berliner Reichstag platziert, aber die Bevölkerung aus Angst vor Störern ausgegrenzt. Öffentlich, ha ha.

 

Der Altbundeskanzler SCHMIDT plauderte von seinem Soldatensein und biederte sich den jungen Rekruten an. Er hätte die Verbrechen der HITLERregierung schon früh, allerspätestens 1944 begriffen. HITLER hätte er schon 1938 als „Verrückten“ durchschaut (so in seinem neusten Buch). Ganz schön visionär, wenn es nützlich ist. Sein Soldatensein damals hätte so ausgesehen: Nachts im Bett schreckliche Leiden an den Verbrechen der HITLERregierung und tagsüber dann kämpfen für den Sieg eben jener Regierung. Die „lieben jungen Soldaten“ (so SCHMIDT vor dem Reichstag) dürften sich sicher sein, dass der heutige Staat sie nicht missbraucht, wie HITLER damals seine Soldaten z.B. den leidenden SCHMIDT. Die Tagespresse war von dieser angeblichen Ehrlichkeit so überzuckert, dass sie die Rede wortwörtlich abdruckte. Vermutlich mit dem Hintergedanken: Ging es allen anständigen Deutschen nicht ebenso? Oder gab es nur einen einzigen Anständigen?

 

In der gleichen Woche erschien ein ausführlicher Bericht, wie die christlich-demokratisch / sozialdemokratische Bundesregierung die zahlreichen traumatisierten Rückkehrer von der afghanischen Front samt ihren Familien unchristlich und unsozial alleine lässt.

 

Hätten sie den Ruf an die Front verweigern können? Im Bus zur Gedenkstätte Seelower Höhen, der vorletzten furchtbaren Menschenschlächterei zwischen Oder und der Berliner Reichskanzlei im April 1945, erzählt mir der Busfahrer, dass sein Sohn bereits zweimal als Major in Afghanistan stationiert gewesen wäre, beim ersten Mal offenbar leicht verwundet, und dann doch wieder hin. Und verweigern? Frage ich ihn. Die bekämen einen Befehl und im Falle einer Verweigerung würden sie ins Zivilleben entlassen, auf deutsch: In die Arbeitslosigkeit. In Seelow beträgt die Arbeitslosigkeit 19,5 Prozent. Afghanistan als die lukrative Form, die Arbeitslosigkeit zu drücken. Von der Seite hatte ich es noch gar nicht gesehen. Wieder so eine Klemme, nur eine andere wie 1944. Diesmal: Morden oder arbeitslos.

 

Jetzt (jetzt!) gefällt sich SCHMIDT, gegen den Einsatz des Bundeswehr in Afghanistan zu polemisieren. Das hätte er mal vor dem Reichstag in Berlin machen und den Soldaten raten sollen, was sie in diesem Falle tun sollten.

 

SCHMIDT ist in seinem Rückblick auf diese prägende Lebensphase als Zwanzig- bis Sechsundzwanzigjähriger nicht glaubwürdig. Und dass er es sich nicht verkniffen hat, beim Schandprozess gegen die Leute des 20. Juli als Zuschauer dabei zu sein, spricht Bände. Oder auch nur ein Befehl, gegen den „man nichts machen konnte“?

 

Es gab schon früher einmal einen Sozialdemokraten, von dem man sagte, er gehörte eigentlich einer anderen Partei an: Gustav NOSKE. NOSKE wurde 1919 Minister unter Ebert, und war dazu bestimmt, die ganze aufmüpfige, aufrührerische Linke zusammenzuschießen. Das hat er in Berlin, München und Bremen gründlich besorgt, mit Hunderten von Toten. „Einer muss den Bluthund machen“, erklärte NOSKE. Danach wurde er abgelöst und wurde Oberpräsident in Hannover. Er blieb Außenseiter in seiner sozialdemokratischen Partei wie SCHMIDT.

 

„Der Feldwebel“ lautete SCHMIDTs Spitzname während seiner Regierungszeit unter den europäischen Politikern. Wenigstens darauf sollte sich SCHMIDT nichts einbilden.

 

Daher unsrerseits: Kein Salut zum 90.

 

Über SCHMIDTs Regierungszeit informiert immer noch gut lesbar die Abhandlung von Jäger/Link 5. Band, Teilband 2.  der Geschichte der BRD Kap. „Siechtum und Ende. Das letzte Kabinett SCHMIDT/Genscher“ S. 188 ff 1987, jetzt schon als Taschenbuch erhältlich ).

 

Moralist und Macher im ND-Format

 

Mit Tatzen gedankt!

 

"Er weiß viel und er weiß vieles wirklich besser", Erhard EPPLER über SCHMIDT.

 

Wir eröffnen hier die Website für und von SCHMIDT. Über den Link ganz oben und hier zu einem Interview in BILD. Dann, was Wikipedia alles so weiß. Und was Google findet.

 

Helmut SCHMIDT

 

Google den SCHMIDT

 

DIE ZEIT Helmut SCHMIDTs

 

Das Kauderwelsch SCHMIDTs

 

SCHMIDT über China

 

Von BILD ausgesuchte, für klug und

weise gehaltene Sprüche SCHMIDTs,

was kein Beweis deren Weisheit ist.

 

1. Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

2. Als deutsche Hauptstadt ein trauriger Witz, aber Realität (über Bonn).

3. Es ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte, dass die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, meine Gewerkschaft, in der ich Mitglied seit über 50 Jahren bin, dass die sich einbildet, der öffentliche Dienst solle den Schrittmacher machen in der Lohnerhöhung. Da piept es doch da oben.

4. Politiker und Journalisten teilen sich das Schicksal, dass sie heute über Dinge reden, die sie erst morgen ganz verstehen.


5. Wer die Vergangenheit nicht studiert, wird ihre Irrtümer wiederholen. Wer sie studiert, wird andere Möglichkeiten zu irren finden.

6. Adenauer hatte noch vier Silben, Kiesinger noch drei. Inzwischen werden die Bundeskanzler immer einsilbiger.

7. Willen braucht man. Und Zigaretten. (auf die Frage, ob man Leidenschaft für seine Arbeit brauche)


8. Großes wird auf Gipfeltreffen nicht bewegt, aber Schlimmeres verhindert.

9. Memoiren sind eine Verleitung, die eigene Nase schöner zu malen, als sie ist.

10. Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.


11. Man kann sich nicht an den Tisch setzen, wenn man seine Trümpfe schon vorher wegwirft.

12. Das Schneckentempo ist das normale Tempo jeder Demokratie.

13. Ohne Kenntnis unserer Geschichte bleibt die Gegenwart unbegreifbar.


14. Die Eltern haben ihren Erziehungsauftrag an 25 Fernsehkanäle und die Videoindustrie abgegeben.

15. Ehrlichkeit verlangt nicht, dass man alles sagt, was man denkt. Ehrlichkeit verlangt nur, dass man nichts sagt, was man nicht auch denkt.

16. Was man bei einer Diät am schnellsten verliert, ist die Geduld.


17. Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen.

18. Nur im Auto kann ein Mensch der total organisierten Gesellschaft noch eigene Entschlüsse fassen und sein eigener Herr sein.

19. Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht mehr das, was sie einmal waren.


20. Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon.

21. Der Rechtsstaat hat nicht zu siegen, er hat auch nicht zu verlieren, sondern er hat zu existieren.

22. Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.


23. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.

24. Mir scheint, dass das deutsche Volk – zugespitzt – 5 Prozent Inflation eher vertragen kann als 5 Prozent Arbeitslosigkeit.

25. In den grundlegenden Fragen muss man naiv sein.


26. Wenn wir auf Jahrzehnte so weiterfahren wie bisher, dann muss ich für unser Vaterland schwarz sehen.

27. Wir haben eine Grundhaltung der Abwehr gegenüber diesen Religionen erzeugt, und wenn jetzt einige Idealisten von Toleranz reden, kommt dieser Appell Hunderte von Jahren zu spät.

28. Wollen wir denn auch noch Weltmeister im Jammern werden?


29. Wenn ich von 780 Euro im Monat leben müsste, hieße das Einschränkung. Vielleicht würde ich dann meine Zigaretten selbst drehen.

30. Sich vorzustellen, dass Deutschland in der Weltpolitik eine Rolle zu spielen habe, finde ich ziemlich abwegig.

31. Viele junge Leute lernen in der Schule die Grundrechte, aber von den Pflichten des Menschen und seiner Verantwortung ist selten die Rede.


32. Ich glaube nicht an gute Vorsätze. Ich rauche seit 70 Jahren und lebe immer noch.

33. Einstweilen haben sie beide meine Begeisterung nicht ausgelöst. (2002 über Kanzler Schröder und Unions-Kanzlerkandidat Stoiber)

34. Sicherlich war mir nicht in die Wiege gelegt, ein pflichtbewusster und verantwortungsbewusster Mensch zu werden.


35. Ohne Tapferkeit werden Sie mit dem Leben nicht fertig. Jemand, der damit Schwierigkeiten hat, muss noch erwachsen werden. Manche werden das nie.

36. In dieser Republik gibt es an so vielen Plätzen Rauchverbote. Ihr glaubt doch wohl nicht, dass ich mich darum schere.

37. Der Versuch, sich selbst und den anderen Menschen treu zu bleiben, ist alle Anstrengung wert.


38. Nichtwähler sind auch Wähler.

39. Den heutigen Politikern kann man nicht vorwerfen, dass sie es leichter hatten. Aber ihre Politik ist durchschnittlich.

40. Warum soll es dir jetzt eigentlich besser gehen, als du es mir damals gemacht hast? (2003 zu Gerhard Schröder).


41. Intelligent bin ich selber. Ich brauche einen Beamten, der mich kontrolliert.

42. Das Einkommensteuergesetz ist zu einem Emmentaler Käse geworden mit sehr viel mehr Löchern statt Käse.

43. Für mich ist die Wahl Gerhard Schröders ein Unglück. Denn bisher war ich der einzige Altbundeskanzler, jetzt gibt es einen zweiten – Helmut Kohl.


44. Loki und ich kennen uns seit 70 Jahren. Seit 56 Jahren sind wir verheiratet – davon können sich Lafontaine und Schröder eine Stange abschneiden.

45. Die Liberalen wollen nur noch in Sandalen herumlaufen – offen nach allen Seiten.

46. Das ist ein Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.


47. Ich bin der Mann mit der schnellen Schnauze.

48. Die Deutschen sind Europameister der Angst.

49. Deutschland ist im Übergang von einer lesenden zu einer glotzenden Gesellschaft.

50. Berufspolitiker wurde ich zwar mehr durch Zufall, aber nachdem ich es einmal geworden war, bin ich es aus eigenem Willen geblieben.

51. Salus publica suprema lex (Das öffentliche Wohl ist oberstes Gesetz).

52. Selbst die Japaner verstehen Beethoven.

53. Erst im Laufe des Lebens habe ich gelernt, dass man seinen Mitarbeiter bisweilen loben muss.

54. Der Kanzler ist nichts anderes als der leitende Angestellte einer großen Firma, in diesem Falle des Staates.

55. Der Politiker muss das, was er anpackt, wirklich zustande bringen können.


56. Wenn die Menschen ökonomisch unzufrieden sind, wählen sie sich eine andere Regierung.

57. Intellektuelle können über alles reden, aber nur wenige Intellektuelle können etwas machen.

58. Der Kanzler ist kein Volkserzieher.


59. Das Fernsehen verleitet die Politiker, sich selber so simpel darzustellen, wie es dem Fernzuschauer gemäß ist. Es verdirbt die Politiker, die das inzwischen schon gelernt haben.

60. Keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.

61. Die politische Entwicklung kann ins Rechtsextreme gehen, wenn es weiterhin an geistiger Führung und politischer und ökonomischer Plausibilität fehlt.

62. Einen Krieg zu führen, der das eigene Volk auslöschen kann, ist sinnloses Heldentum.

63. Heute kommt es entscheidend auf die Tugenden an. Denn die Rechte des Einzelnen erscheinen als hinreichend gesichert, die gemeinsame öffentliche Moral hingegen erscheint als gefährdet.

64. Wer in die Politik gehen will, soll einen Beruf gelernt und ausgeübt haben, in dem er jederzeit zurückkehren kann, denn nur so kann er sich seine Unabhängigkeit bewahren.

65. Zuhören zu können, ist eine Tugend, die jedem Politiker dringend zu wünschen ist.

66. Nirgendwo auf der Welt finden Wahlkämpfe auf einer moralischen Hochebene statt.

67. Gott sei gerecht, heißt es, aber ich habe dieses Wort nie wirklich akzeptieren können. Gott hat zu viele und zu große Verbrechen zugelassen.

68. Demokratie bleibt Menschenwerk.

69. Ein Politiker darf sich nicht allgemeinen Stimmungen oder gar Massenpsychosen hingeben.

70. Dauerhafter Wohlstand ist nur möglich auf der Basis eines gesicherten äußeren Friedens. Auf sich allein gestellt, ist keiner der zweihundert Staaten der Erde in der Lage, seinen äußeren Frieden zu bewahren.


71. Alle Religionen entstammen dem Bedürfnis des Menschen nach Orientierung an einer höheren Wahrheit.

72. Das große Publikum interessiert sich vornehmlich für die Haupt- und Glanzrollen.

73. Der Regierungschef soll nicht dem Volk vortäuschen, dass er ein großer Sachverständiger auf allerlei Gebieten ist, wenn er es nicht ist.


74. Ich halte es für einen Irrtum zu glauben, weil der Bundestag nicht über Kunst redet, seien die Abgeordneten Banausen.

75. Die Entleerung religiöser Inhalte macht natürlich von Generation zu Generation immer schnellere Fortschritte.

76. Eine Reduzierung des Menschen auf das Großökonomische ist verboten.

77. Journalisten sind insgesamt wie Politiker, sie reichen vom Staatsmann bis zum Verbrecher.

78. Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe.

79. Die wissen alle, wie ein Unternehmen geführt werden muss, die wissen auf dem Arbeitsmarkt Bescheid, die wissen alles und das vor allem besser (über Beamte in den SPD-Gremien).


80. Auch wenn ich mich noch so ärgere über die SPD – wählen tu ich sie doch.

81. Die politische Elite ist schwächer geworden. Schuld ist das Fernsehen. Die Farbe des Hemdes ist wichtiger als die Aussage.

82. Ich möchte das Wort Inflation nicht in den Mund nehmen. Unter Inflation verstehe ich, wenn Zigaretten vier Mark kosten (1972 – damals kostete eine Schachtel rd. 2 Mark).


83. Das ist kein real existierender Sozialismus; das ist ein real vegetierender Sozialismus (1989 über die Berufung von Egon Krenz zum Honecker-Nachfolger).

84. Es gibt Zeiten, da ist die Bewahrung des Erreichten das Maximum des Erreichbaren.

85. Märkte sind wie Fallschirme. Sie funktionieren nur, wenn sie offen sind.


86. Es gibt einen Mann in Europa, und das ist Frau Thatcher.

87. Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.

88. Die Aktienbörsen werden im Wesentlichen von Psychopathen bevölkert.


89. Die alten Streitigkeiten, die alten Eitelkeiten, die alten Rechthabereien verstellen den Blick für das drohende Unheil.

90. Ich glaube nicht, das Wort „Sauhaufen“ jemals öffentlich hörbar für meine Partei gebraucht zu haben.

 

 

Seite noch in Arbeit! Bald gibt es hier noch mehr Informationen!

 

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Dibbesdorf, Schapen und Volkmarode bei Braunschweig

 

Vorsitzender Bernd TELM

Für www.spdinfo.de verantwortlich Ulrich WEGENER

Treffen nach Vereinbarung über Ort und Zeit

Berliner Heerstraße 36 a

38104 Braunschweig-Volkmarode

Telefon 05 31 / 2 36 13 40

Werktags 6.30 - 7.30 Uhr sicher persönlich erreichbar,

sonst immer mindestens Mailbox und schnellstmöglich Rückruf

Telefax 01 80 / 50 60 33 45 62 39

Info@Ulrich-Wegener.de

 

Fragen, Kritik und Meinungen sehr willkommen, einfach über Mail

erstellt am 06.11.2006

aktualisiert am 01.11.2010